„Tatort“-Kritik — Mitleid statt Nervenkitzel

Stuttgarter „Tatorte“ sind oft mehr Kammerspiel – viel Gerede auf begrenztem Raum, wenig Action (was nicht schlecht sein muss).

So auch am Sonntag: In „Anne und der Tod“ dominiert statt Nervenkitzel das Mitleid mit der Mordverdächtigen.

Die Kommissare Sebastian Bootz (Felix Klare, l.) und Thorsten Lannert (Richy Müller) verhören Pflegerin Anne (Katharina Marie Schubert)Foto: SWR/Maor Waisburd

DER FALL: Ein bettlägeriger, tyrannischer Ex-Hotelbesitzer stirbt in seinem Zimmer. Ups, ein Medikament hatte er nicht bekommen.

Ein kaum bewegungsfähiger Villenbesitzer – mit drachenhafter Ehefrau – stürzt von der Treppe. Die Pflegerin in beiden Todesfällen: Die sympathische Anne (Katharina Marie Schubert, 42).

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Sie muss im Verhör der Kommissare Lannert (Richy Müller, 63) und Bootz (Felix Klare, 40) enthüllen, was sie unter der Decke halten will: Die Greise wollten Sex! Sie behauptet, keine „Schwester Fummel“ (O-Ton) zu sein. Hat sie sich doch für Liebeshilfen bezahlen lassen? Oder ist sie ein Todesengel?

ANSCHAUEN? Kann man, muss man nicht. Ein Tabu-Thema etwas zäh erzählt. Prognose: Vor Aufregung wird hier kein TV-Zuschauer sterben …

Die Kommissare: Sebastian Bootz (Felix Klare, l.) und Thorsten Lannert (Richy Müller, r.)Foto: SWR/Maor Waisburd

Источник: Bild.de

Источник: Corruptioner.life

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