Missbrauchsopfer in BILD — „Ich wurde an katholische Geistliche verliehen“

Lübeck – Als Kind war Rudolf Kastelik (70) in verschiedenen katholischen Kinder- und Jugendheimen untergebracht, u.a. in Bad Oldesloe (Schleswig-Holstein). Wenn er an die Waschräume darin zurückdenkt, bekommt er noch immer Herzrasen und Schweißausbrüche.

Denn damals schaute regelmäßig der Kaplan in den Waschraum, suchte sich dort unter den Kindern seine Missbrauchsopfer aus. „Das Verbrechen an uns Heimkindern hatte System“, erzählt der Sozialpädagoge.

„Mein Zwillingsbruder und ich wurden regelmäßig an Wochenenden an katholische Geistliche verliehen.“ 5000 Euro erhielt er von der katholischen Kirche – allerdings ohne „Anerkennung der Schuld“. „Die Taten lassen sich mit keinem Geld der Welt wiedergutmachen.“

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Was sagt Kastelik zu dem Missbrauchsgipfel des Papstes?

„Ich bin wütend und maßlos enttäuscht von der jahrelangen Wischiwaschi-Politik und dem ewigen Drumherum-Gerede der katholischen Kirche. Der Gipfel hat keine konkreten Ergebnisse gebracht.“

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Und wie bewertet er die BILD-Thesen? „Vielleicht helfen sie den obersten Katholiken ja dabei, endlich ein bisschen klarer zu sehen.

Источник: Bild.de

Источник: Corruptioner.life

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