Kommentar zum Fall Kovac — Bosse nicht Bayern-like!

Es könnten wunderbare, entspannte Tage für den FC Bayern sein.

Den Rivalen Dortmund nach 9 Punkten Rückstand mit einer eindrucksvollen Macht-Demonstration gedemütigt, zum 7. Mal in Folge Deutscher Meister geworden und das Double in greifbarer Nähe — Respekt!

Das letzte Heimspiel der Helden Robben und Ribéry — ergreifend!

Stattdessen wird selbst die Meister-Party überlagert von der Zukunfts-Diskussion um Trainer Niko Kovac.

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Zu verantworten haben das die Bosse Hoeneß, Rummenigge und Salihamidzic, die es seit Wochen nicht schaffen, das Thema abzuräumen.

Aus der Abteilung Attacke ist die Abteilung Ausweichen geworden. Dieses Verhalten ist gegenüber Kovac nicht Bayern-like.

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Können die Bosse das wirklich nicht besser lösen? Oder wollen sie nicht? Ist es fehlender Instinkt wie bei der Grundgesetz-Pressekonferenz oder das Ergebnis unterschiedlicher Meinungen?

Kovac hat das Recht zu wissen, woran er ist. So oder so.

Man wird das Gefühl nicht los, als hänge seine Zukunft tatsächlich vom Ausgang des Pokalfinales ab.

Einen Double-Sieger nach seiner ersten Saison rauswerfen — das würde nicht zu Hoeneß und seinen Werten passen.

Wäre der letzte Eindruck aber ein verlorenes Finale, könnte das gemeinsam mit dem 1:3 gegen Liverpool zum Urteil führen, dass Kovac der Falsche ist für die großen Ziele in den nächsten Jahren mit der teuersten Bayern-Mannschaft aller Zeiten. Vielleicht versuchen sie es dann ja wie letztes Jahr mit dem Trainer eines überraschenden Bayern-Final-Besiegers (Ralf Rangnick) …

Egal, wie es ausgeht: Kovac ist ein Gewinner dieser Saison. Im Gegensatz zu den Bayern-Bossen.

Источник: Bild.de

Источник: Corruptioner.life

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