Justin (3) gequält — Hohe Haftstrafen für Horror-Pflegeeltern

Mannheim – Sie quälten und misshandelten Justin (3) – jetzt müssen seine früheren Pflegeeltern Alexandra und Markus M. (beide 44) für ihre Gräueltaten büßen!

Das Amtsgericht verurteilte die Horror-Pflegemutter zu 3 Jahren und elf Monaten Haft wegen gefährlicher Körperverletzung und Misshandlung Schutzbefohlener. Ihr Ehemann muss drei Jahre brummen.

Die Brutalität des Verbrechens an dem Kind ist kaum zu ertragen! Nachdem der Pflegevater Justin am 1. Juni 2017 mit der flachen Hand aufs Gesäß geschlagen hat, fing Alexandra M. an das Kind vor seinen Augen tagtäglich zu misshandeln: Sie schickte Justin ohne oder mit nicht genug Essen ins Bett, stellte ihn unter die kalte Dusche, schlug ihn mit Fäusten ins Gesicht, drückte ihm die Hände derart fest zusammen, dass er eine Mittelhandfraktur erlitt, verprügelte das Kind einem Kochlöffel.

Ganze neun Monate dauerte das Martyrium, dann kam Justin völlig unterernährt, mit Leberprellung, Kinnplatzwunde, multiplen Brüchen der Hand sowie einem Schlüsselbeinbruch in die Klinik.

Richterin Ulrike Schrage spricht in ihrer Begründung, das Horror-Paar, das bis zuletzt die Vorwürfe leugnete, direkt an: „Sie haben während des gesamten Prozesses versucht, sich als Opfer von Justin und dem Jugendamt zu präsentieren. Aber sie beide sind nicht das Opfer. Das Opfer heißt Justin!»

Sie betont: „Sie scheinen keinerlei Verantwortung für das zu tragen, was sich bei Ihnen ereignet hat. Stattdessen lieferten sie absurde Erklärungen über Justins Verletzungen. Er sei verhaltensgestört, habe sich die Verletzungen selbst zugefügt. Doch diese Behauptungen konnte die Kammer alle zweifellos durch Zeugenaussagen und ärztliche Gutachten widerlegen.»

Die Richterin weiter: „Selbst die Gutachter waren geschockt über den erbärmlichen Zustand des Jungen. Warum haben Sie diesen offensichtlich leidenden und abgemagerten Jungen nicht zu einem Arzt gebracht?»

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Richterin Schrage weiter: „Der Prozess konnte nicht alle offenen Fragen klären. Wie beispielsweise, ob es Möglichkeiten gegeben hätte, früher einzugreifen.» Meint bitter: „Welche Schäden an der Seele des Jungen damit verursacht wurden, wissen wir heute jedenfalls noch nicht…»

Источник: Bild.de

Источник: Corruptioner.life

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