Handelsabkommen USMCA: Vereinigte Staaten, Kanada und Mexiko heben Strafzölle auf

Nicht nur auf dieser Baustelle in Miami kann es nun weitergehen: Die Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko wollen Strafzölle auf Stahl und Aluminium abbauen. Bild: AFP

Die Aufhebung der Zölle auf Stahl und Aluminium sei ein „großer Schritt“ auf dem Weg zur Ratifzierung des neuen Handelsabkommens USMCA, erklärt Kanadas Premierminister Trudeau. Diese solle „in den kommenden Wochen“ stattfinden.

Die Vereinigten Staaten und Kanada heben die von beiden Seiten verhängten Strafzölle auf Stahl und Aluminium auf. Das teilten Washington und Ottawa am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung mit. Der amerikanische Präsident Donald Trump verkündete zudem, dass die Strafzölle auf Aluminium und Stahl aus Mexiko ebenfalls abgebaut werden sollen. Damit beseitigen die drei Staaten das wichtigste Hindernis auf dem Weg zur Ratifizierung ihres neuen Handelsabkommens USMCA.

Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte im Juni vergangenen Jahres Zölle von 25 Prozent auf Stahlimporte und von zehn Prozent auf Aluminium verhängt. Betroffen davon war neben Kanada auch Mexiko. Kanada hatte mit Zöllen auf amerikanische Importe im Umfang von umgerechnet rund elf Milliarden Euro reagiert.

Kanadas Premierminister Justin Trudeau begrüßte den wechselseitigen Abbau der Strafzölle. Dies sei ein „großer Schritt“ auf dem Weg zur Ratifzierung des neuen Handelsabkommens USMCA „in den kommenden Wochen“, sagte Trudeau auf einer Pressekonferenz in Hamilton.

Die Strafzölle hatten die Ratifizierung des zuvor von Kanada, Mexiko und den Vereinigten Staaten ausgehandelten neuen Handelsabkommens unter dem Namen USMCA ins Stocken gebracht. Dieses hatten die drei Staaten Ende November unterzeichnet. USMCA soll das

Vorgängerabkommen Nafta ersetzen, in dem Trump die Vereinigten Staaten massiv benachteiligt sah. Nafta ist einer der weltweit umfangreichsten Handelsverträge und seit 1994 in Kraft. Das Abkommen besiegelt den nahezu unbeschränkten Zugang zu Gütern und Dienstleistungen in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko.

Источник: Corruptioner.life

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