Fahrbericht Mazda 3

Zusammen mit dem SUV CX-5 ist der kompakte Mazda 3 das wichtigste Auto für den Hersteller aus Hiroshima. Von beiden Modellen sind im vergangenen Jahr in der Welt jeweils mehr als 440.000 Einheiten verkauft worden. Nun debütiert die vierte Generation des 3er, der Ende März in den deutschen Handel kommt, und der Kunde kann sich auf einen sehr gut ausgestatteten Schrägheck-Viertürer freuen, der als Diesel mit 1,8 Liter Hubraum sowie als 2,0-Liter-Benziner mit Zylinderabschaltung angeboten wird. Gestrichen wurden der 1,5er- und der 2,2er-Diesel.

Boris Schmidt

Motor Nummer drei wird mit Hochspannung erwartet und debütiert im Spätsommer: Es ist ein 2,0-Liter-Triebwerk mit Kompressionszündung, also einer Art Mischung aus Diesel- und Benzintechnik (Sonntagszeitung vom 6. Mai 2018). Mit 180 PS ist diese Maschine dann das Spitzenmodell im 3er-Trio. Mazda verspricht, dass der Verbrauch gegenüber einem herkömmlichen Benziner-Triebwerk bei gleicher Leistung um 20 bis 30 Prozent niedriger liege.

Die zum Start verfügbaren Motoren, der Turbodiesel und der Benziner (jener mit Mild-Hybrid-Technik), leisten nun 116 oder 122 PS. Den „Diesotto“-Motor gibt es dann zudem in einem Stufenheck-3er, und für die Schrägheckmodelle ist außerdem erstmals auch ein Allradantrieb verfügbar. Sechs Gänge werden entweder manuell oder gegen 2000 Euro Aufpreis automatisch geschaltet.

Überzeugendes Design. Bilderstrecke

Zu ersten Probefahrten standen sowohl das Dieselmodell als auch der 122-PS-Benziner zur Verfügung, wobei dieser den ausgewogeneren Eindruck machte. Überrascht hat das hohe haptische und optische Qualitätsniveau. Dabei standen nicht etwa besonders gut ausgestattete Testwagen zur Verfügung, nein, das Niveau ist generell so hoch, auch was die Ausstattung angeht. Jeder Mazda 3 hat unter anderem einen adaptiven Tempomaten mit Notbremsassistent, der in der City generell arbeitet, ein vollwertiges Head-up-Display, einen Spurwechselassistenten, ein Navigationssystem mit 8,8-Zoll-Monitor, der auch mit Apple Car Play und Android Auto umgehen kann, digitale Instrumente (in klassisch analoger Darstellung), eine Audioanlage mit acht Lautsprechen und DAB, eine Klimaanlage und 16-Zoll-Alufelgen. „Das bietet kein anderer Hersteller ohne Aufpreis in diesem Segment“, hebt Mazda hervor. Und diesen Satz kann man nur unterstreichen. 22.290 Euro sind der Startpreis für den Benziner, der Diesel kostet mindestens 25.290 Euro. Wer noch mehr Luxus will, wählt „Selection“ für 2000 Euro Aufschlag und dann mit Klimaautomatik, Rückfahrkamera, Sitz- und Lenkradheizung, schlüssellosem Zugang, automatisch abblendenden Spiegeln und einer Einparkhilfe vorn. Weitere Extras wie 18-Zoll-Felgen oder ein Bose-Soundsystem können einzeln geordert werden.

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