ESC 2019 — Auf diese Kandidaten müssen Sie achten

12 Points goes to …

Unter dem Motto „Dare To Dream!“ (deutsch: „Wagen Sie es zu träumen“) findet am Samstag der 64. Eurovision Song Contest in Israels zweitgrößter Metropole Tel Aviv statt. BILD bringt Sie ab 21 Uhr in unserem Live-Ticker auf dem neuesten Stand, wenn 26 Länder um den Titel ESC-Star 2019 buhlen.

▶ Welche Kandidaten man bereits kennt und welches Gesicht Sie sich unbedingt merken sollten, verraten wir hier:

★ Niederlande ★

Er gilt bei den Buchmachern als der Top-Favorit auf den Sieg: Duncan Laurence (25) aus den Niederlanden liegt laut www.eurovision.de seit Wochen auf Platz eins.

Bislang hat man von dem sympathischen Holländer am Klavier nicht viel gehört und gesehen. Mit seiner eingängigen Pop-Ballade „Arcade“ will er jetzt auch international überzeugen. Es wäre der fünfte ESC-Sieg für die Niederlande.

Er gilt als Top-Favorit: Duncan Laurence tritt mit seinem Klavier und der gefühlvollen Ballade „Arcade“ für die Niederlande anFoto: Sander Koning / picture-alliance

★ Schweden ★

Auch John Lundvik (36) zählt als heißer Anwärter auf die ESC-Krone. Bereits beim schwedischen Vorentscheid gab es von allen acht internationalen Jury-Mitgliedern für seine Performance „Too Late For Love“ volle zwölf Punkte – eine Premiere für Schweden.

Sein Name tauchte übrigens erstmals bei der Royal-Hochzeit von Kronprinzessin Victoria und Daniel Westling auf. Lundvik schrieb für das Paar den ganz persönlichen Hochzeitssong „When You Tell The World You’re Mine“. Auch das Publikum sieht den gebürtigen Londoner ganz weit vorn. Und die Stimmen aus England hat er ohnehin sicher …

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John Lundvik wird am Samstagabend gemeinsam mit einem Gospel-Chor den Titel „Too Late For Love“ performenFoto: Vladimir Astapkovich / picture-alliance

★ Australien ★

Mittlerweile steht auch die Kandidatin Kate Miller-Heidke (37) aus Australien bei den Wettanbietern hoch im Kurs. Nach dem Halbfinale am Dienstag kletterte sie mit ihrem Song „Zero Gravity“ auf Platz drei.

Während die Künstlerin hierzulande kaum jemandem ein Begriff sein dürfte, gilt sie in ihrem Heimatland mit drei Top-Ten-Alben als feste Größe der Popmusik-Szene.

Sie schwebt am Samstag mit ihrem Song „Zero Gravity“ durchs Universum: Australiens Pop-Star Kate Miller-HeidkeFoto: JACK GUEZ / AFP

★ Russland ★

Auch Russland setzt in diesem Jahr auf eine gefühlige Pop-Nummer und ihren Superstar Sergey Lazarev. Der 36-Jährige war bereits 2016 beim ESC in Stockholm dabei, belegte Platz drei!

Lazarev ist demnach kein Unbekannter und auf Social Media hat der Sänger bereits eine beachtliche Fan-Gemeinschaft von 3,8 Millionen Followern. Kein Wunder, dass er knapp hinter dem Top-Favoriten Duncan Laurence das ESC-Google-Ranking anführt. Wenn es danach geht, könnte sein Song „Scream“ auch bald die Charts erobern.

Der russische Superstar Sergey Lazarev tritt zum zweiten Mal beim ESC an. Dieses Mal mit „Scream“Foto: Britta Pedersen / dpa

★ Island ★

Auch sie konnten nach dem Halbfinale ordentlich aufholen: Die Isländer Matthías Haraldsson (24) und Klemens Hannigan (25) von der Band Hatari stehen mit ihrem Song „Hatrið mun sigra“ bei den Wettanbietern auf dem fünften Rang.

Mit ihrer spektakulären Bühnenperformance aus Feuerbällen, BDSM-Klamotten und Höllenschlund werden die Brachial-Rocker derzeit auch als „Rammstein aus Island“ bezeichnet. Dabei wollen sie jedoch nicht nur provozieren, sondern ein politisches Statement setzen. Klemens über den Song zu BILD: „Es ist eine düstere Zukunftsvision, eine Dystopie und Warnung. Wir sagen, Hass wird siegen, wenn die Länder auf der Welt sich nicht vertragen und immer wieder Kriege gegeneinander führen.“

Das Isländer-Duo Hatari will mit einer provokanten Bühnen-Performance und dem Song „Hatrið mun sigra“ überzeugenFoto: Peter Müller

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★ Schweiz ★

Für ihn dürften die meisten Punkte wohl aus Deutschland kommen! Vor sieben Jahren holte sich Luca Hänni (24) den Sieg bei „Deutschland sucht den Superstar“. Jetzt tritt der Sänger für die Schweiz im Finale des Eurovision Song Contest an – und seine Chancen stehen gar nicht mal so schlecht!

Sein tanzbarer Sommer-Hit „She Got Me“ hob sich bereits im zweiten Halbfinale angenehm von der Konkurrenz ab. Sogar ESC-Kommentator Peter Urban (71), der sonst gern jeden Act ironisch auseinandernimmt, lobte: „Super! Eine schicke und moderne Breitwand-Performance in den Schweizer Landesfarben“. Auch Hännis Ex-Mentor Dieter Bohlen (65) war von dem Auftritt beeindruckt. Im Interview mit dem Schweizer Radio „SRF 3“ sagt er: „Der Beat ist toll, sehr zeitgemäß. (…) Ich rechne ihm sogar große Chancen aus.“

Luca Hänni singt für die Schweiz seinen Hit „She Got Me“Foto: picture alliance/KEYSTONE

★ Deutschland ★

Auch wenn die Buchmacher Deutschland in diesem Jahr auf Platz 26 – also auf dem letzten Platz sehen, drücken wir dem Mädels-Duo „S!sters“ hierzulande natürlich trotzdem die Daumen.

Die beiden quirligen Girls Laurita Spinelli (26) und Carlotta Truman (19) gehen mit der Startnummer vier und ihrem Song „Sister“ ins Rennen – ein Song, der ursprünglich für die Schweiz gedacht war. Carlotta kennt man übrigens schon aus dem TV: 2014 war sie bei „The Voice Kids“, wurde Zweite. Ob das Duo am Finalabend auch so weit vorn mitmischen wird, wird sich zeigen.

„S!sters“ gehen mit ihrem Song „Sister“ für Deutschland ins RennenFoto: picture alliance / Geisler-Fotop

★ Und hier können Sie die Musik-Show sehen! ★

▶︎ 20. 15 – 21.00 Uhr live auf ARD, ONE, eurovision.de: „Eurovision Song Contest 2019 – Countdown für Tel Aviv“ mit Barbara Schöneberger live von der Hamburger Reeperbahn

▶︎21.00 Uhr live auf ARD, ONE, Deutsche Welle (DW) und online auf eurovision.de: „Eurovision Song Contest 2019“ kommentiert von Peter Urban

▶︎Auf BILD.de können Sie ab 20.30 Uhr die Übertragung des ESC in unserem Live-Ticker verfolgen

Источник: Bild.de

Источник: Corruptioner.life

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