Bayern – Frankfurt 5:1 — Bayern Meister, Hoeneß heult

Der spannendste Meister-Kampf seit zehn Jahren hat einen Sieger: Bayern München!

Der Rekordmeister holt sich mit einem 5:1 gegen Frankfurt den siebten Titel in Folge. Da nutzt Konkurrent Dortmund auch sein 2:0-Sieg in Gladbach nichts.

Wieder mal Bayern! Wieder gibt’s Weißbier! Und wieder schaut der Rest der Liga dem Münchnern beim Feiern zu. Der Rekordmeister macht aus zwischenzeitlich neun Punkten Rückstand auf den BVB am Ende tatsächlich doch noch zwei Punkte Vorsprung.

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Und auch Frankfurt hat kaum eine Chance. Bayern gibt gleich Titel-Vollgas!

4. Minute: Der völlig freie Coman macht nach einem Pass von Müller das 1:0. Erstes Tor mit dem ersten Schuss!

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Danach verzweifelt Bayern an Trapp! Der Frankfurt-Keeper entschärft drei hochkarätige Chancen. Das vermeintliche 2:0 von Gnabry nimmt der Video-Schiri wegen Abseits zurück (27.). Dazu trifft de Guzman auch noch die eigene Latte (31.).

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Nach der Pause geht’s dann richtig rund! Nach Hallers Abstauber-Ausgleich (51.) ist der Titel-Kampf plötzlich doch noch mal spannend – aber nur für zwei Minuten. Denn Bayern kontert direkt mit dem nächsten Abstauber! Alaba nutzt einen Patzer von Trapp (53.). Sanches legt noch das 3:1 drauf (58.).

Danach große Emotionen in München: Franck Ribéry (36) und Arjen Robben (35) werden unter donnerndem Applaus eingewechselt, machen nach zwölf bzw. zehn Jahren ihr letztes Spiel für Bayern.

Gänsehaut pur in der Allianz Arena! Bei der Einwechslung von Ribéry weint Bayern-Präsident Uli Hoeneß (67) sogar auf der Tribüne. Der Franzose ist für Hoeneß eine Art Zieh-Sohn, er besuchte den Bayern-Präsidenten als einziger Spieler im Gefängnis. Spätestens bei Ribérys traumhaften Solo-Lupfer-Tor zum 4:1 (72.) brechen in München und auch bei Hoeneß dann alle Tränen-Dämme. Er weint hemmungslos!

Auch Robben bekommt seinen Abschieds-Treffer, schiebt zum 5:1 ins leere Tor (78.). Bayerns Abschieds-Märchen ist perfekt!

Und die wohl emotionalste Halbzeit dieser Bundesliga-Saison geht weiter. Die Bayern-Fans starten Sprechchöre für Trainer Niko Kovac (47). Trotz möglicherweise zwei Titeln (das Pokal-Finale gegen Leipzig steht noch aus) ist immer noch nicht klar, ob er auch nächste Saison an der Linie steht. Der Coach antwortet mit Beifall über dem Kopf und kämpft ebenfalls mit den Tränen.

Der Rest ist eine große Bayern-Party – und auch Frankfurt atmet auf. Die Eintracht darf trotz zuletzt sechs Spielen ohne Sieg in Europa starten – weil ausgerechnet Rivale Mainz gegen Hoffenheim nach 0:2-Rückstand noch 4:2 gewinnt.

Источник: Bild.de

Источник: Corruptioner.life

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